Über mich

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Digital Architect, Triathlet, IMCC, Personal Trainer

Ich bin eigentlich ein ganz normaler Typ. Wer mich kennt wird mich vielleicht ein wenig schlaksig nennen, ein Riese bin ich wahrlich nicht. Als Kind war ich dünn, so lange bis meine damals berufstätigen Eltern mich nach dem Kindergarten meiner Oma, Gott hab‘ sie selig, anvertrauten. Da nahm meine sportliche Karriere mächtig Schwung, denn gemäß ihrem Wahlspruch, ‚Zuckerbrot macht Wangen rot‘, konnte ich mir schon einmal Reserven für die nächsten paar Jahre anfuttern. Sie meinte es sehr gut mit mir, was ich ihr als jemand der beide großen Kriege des 20. Jahrhunderts erlebt hat, nicht übelnehmen kann. Meine Wangen waren sehr rot! Jedenfalls kann meine Mutter heute noch allen bestätigen, die es hören wollen, auch denen, die es nicht wollen, dass ich ein kleines bisschen pummelig war.

Diese Reservoirs wird man leider das ganze Leben nicht mehr so richtig los. Wenn Sie mich kennen, werden Sie vielleicht sagen, aber der ist doch gertenschlank. Stimmt, aber es hat eine Weile gedauert und viele Trainingseinheiten erfordert. Und zufrieden bin ich immer noch nicht so ganz, aber das ist ein anderes Thema.

Als ich in die Schule kam bin ich auch gleich in den Fußballverein eingetreten, das war damals so üblich und das war auch gut so. Mein Talent war nicht gering, aber für einen Profi hätte es wohl nie gereicht. Dennoch hat die drastisch erhöhte körperliche Aktivität dafür gesorgt, dass ich wieder einigermaßen dünn wurde, so wie ein gesunder 7-jähriger halt aussieht. Später hat man mir gesagt, dass ich im gleichen Verein gespielt hätte in dem auch Mehmet Scholl als Bub gespielt hat. Ich war nicht in seiner Mannschaft, aber das macht mich immer noch ein wenig stolz.

Über verschiedene weitere Sportvereine in verschiedenen Wohnorten wo ich als Kind und Jugendlicher lebte, fand ich als Jugendlicher dann im Volleyball für ein paar Jahre eine solide sportliche Heimat. Ich war zwar kein Riese, aber groß, beweglich und schnell genug um ein paar Jahre in unterschiedlichen Ligen mitspielen zu können. Davor hatte ich mich schon an Turnen, Skifahren, Basketball, Schwimmen, Tennis, Rudern, Bogenschießen und wie gesagt Fußball versucht. Alles mit mäßigem Erfolg, aber Spaß gemacht hat es mir immer und fit gehalten hat es mich natürlich auch. Das bedeutet aber natürlich auch, dass ich eine sehr breite sportliche Ausbildung habe. In vielen Disziplinen habe ich aber nach ein paar anfänglichen Erfolgen nicht die Geduld oder Disziplin gehabt mich richtig reinzuhängen. Ich habe zwar schnell gelernt, wie man eben in diesem Alter extrem leicht und schnell adaptiert, aber mein Durchhaltevermögen so etwas richtig zu erlernen war begrenzt, womit nicht die körperliche Ausdauer gemeint ist. Wenn im Winter meine Kumpels nachmittags zum Eishockeyspielen auf den Teich gegangen sind, war ich dabei und habe halt das Basketballtraining dann sausen lassen. Um es in einem Satz zu sagen, ich habe mich gerne ablenken lassen, weil ich einfach neugierig bin. Diese Neugier habe ich mir übrigens immer noch erhalten und es fasziniert mich kaum etwas mehr, als etwas Neues zu probieren und zu schauen wie weit ich damit komme.

Nachdem ich dann aber nach ein paar Jahren doch mal etwas Ernsthaftes arbeiten musste, um meine kleine Familie zu ernähren, musste ich leider mit dem Sport aufhören, weil es einfach damals zu viel Zeit zu verschlingen schien. Ich habe mich in der Folge während der ganzen „sportlosen“ Zeit eigentlich nach Bewegung und dieser Fitness gesehnt, aber diesem Drang nicht nachgegeben. Als mich dann ein Schicksalsschlag erwischte und mein Vater viel zu früh verstarb hielt ich inne und wurde mir meiner Situation bewusst: Ich hatte in den ca 7 Jahren, in denen ich keinen Sport gemacht habe, erbärmlich viel geraucht, gerne mal was getrunken und den „Gourmetsport“ genüsslich betrieben. Ich esse nun mal gerne. Das hatte in Summe dazu geführt, dass ich knapp 100kg bei einer Körpergröße von 180cm gewogen habe. Das wäre für sich genommen gar nicht so schlimm, aber, wenn man weiß ich wie schlank ich vorher war, dann sah das dramatisch aus. Vor allem, als ich dann noch mit dem Rauchen aufgehört habe und noch einmal ein paar Kilo dazukamen. Ich konnte mich nicht mehr sehen, war träge und schlapp. Meine Geschmacksnerven beim Essen waren durch das Rauchen verkümmert und ich hätte nicht einmal mehr 500m am Stück Laufen können. Und das wo mich meine Kumpels früher „Das Kamel“ genannt haben: Weil ich stundenlang rennen konnte!

An dem Punkt angekommen war es Zeit etwas zu verändern. OK, das mit dem Rauchen habe ich durch Allen Carrs Buch „Endlich Nichtraucher“ geschafft, aber der lange Weg vom Gewicht runter war wie ein Abstieg vom Mount Everest. Oder eher ein Aufstieg, denn es war schon ein bisschen anstrengend.

Ich fing damit an Surfen, genauer gesagt Bodyboarden, zu wollen. Das wird mit kürzeren Brettern und Flossen gemacht. Die Styropor-Surfbretter, auf die man sich auf den Bauch legt und die man an allen Stränden für Kinder kaufen kann sind eine Art davon. Ich habe mir jedoch gleich die seriöse sportliche Variante gekauft. Man kann damit auch in Riesenwellen rein, aber man hat das Thema mit dem Gleichgewicht nicht und wird von lokalen Wellenreitern nicht ernst genommen und kriegt daher auch keinen Ärger mit denen. Also sind wir in jedem Sommerurlaub an die französische Atlantikküste gefahren und Papa hat sich stundenlang in seinem Neopren Anzug, in dem er lt. Aussage seiner beiden Kinder wie eine Kampfwurst aussah, ins Wasser gelegt und auf die optimale Welle gewartet. Aber sie kam nicht. Und dünner wurde ich davon auch nicht. Und wenn man wie ich im Binnenland wohnt und das immer nur 3 Wochen in den Ferien macht, dann lernt man das auch nicht mehr so richtig mit Mitte 30. Und wenn man auch eigentlich nicht richtig Schwimmen kann, dann sowieso nicht. Was tun?

Irgendwie kam dann alles zusammen. Kurz nachdem mein Vater starb, habe ich mit dem Rauchen aufgehört, und weil das mit dem Surfen nicht so recht klappen wollte mit Schwimmen begonnen. Nachdem ich nach dem Ende der Raucherzeit wie ein gut gewärmter Hefeteig aufgegangen war, habe ich dann auch mit Laufen begonnen. Welche Schmerzen und welche Verzweiflung! Ich hatte gar keine Ausdauer mehr, war 35kg schwerer als in meinen besten Sportlerzeiten. Was kam war ziemlich klar: Schmerzen in den Knien. Mein Arzt meinte, die Knie verzeihen Übergewicht nicht so gut und daher hat er mir erst einmal empfohlen statt drei Mal die Woche zu Laufen am Anfang mindestens einmal Laufen durch Schwimmen zu ersetzen. Und siehe da nach etwa drei Monaten war ich tatsächlich schon etliche Kilo leichter. Ermuntert durch diese Anfangserfolge habe ich dann immer weitergemacht. Ich konnte immer länger laufen und immer länger Schwimmen. Nach etwa 2 Jahren habe ich mir dann ein Fahrrad gekauft. Ein ganz normales Crossover für Feld-, Wald- und Wieseneinsatz. Damit bin ich dann viele km gefahren. Nebenher bin ich immer noch gelaufen und Schwimmen war ich gelegentlich auch.

Irgendwann hat dann mal einer zu mir gesagt: „Mach doch mal einen Triathlon!“ Meine erste Reaktion war, der spinnt doch, weil ich die Bilder von Julie Moss im Kopf hatte, die um die Welt gegangen waren: eine völlig dehydrierte Sportlerin kämpft sich halbtot ins Ziel beim IronMan Hawaii. Aber der Kollege meinte: „Es muß ja nicht gleich ein IronMan sein! Es gibt ja auch kürzere Distanzen!“ Aha!! Daraufhin habe ich mich dann ein wenig im Web umgeschaut und tatsächlich einen Sprinttriathlon gefunden, der mir machbar erschien: 700m Schwimmen, 22km Radfahren, 6km Laufen. Na das geht aber auf jeden Fall, dachte ich mir. Anmelden und Startgebühr überweisen war eins. Danach noch zum Arzt und checken lassen ob das geht und ab dafür. Am 5.9.2004 habe ich dann in Eberbach, dem Wohnort eines der besten deutschen Triathleten, Timo Bracht, meinen ersten Triathlon in 1:50 oder so ähnlich absolviert (im Sportlerjargon heißt das „gefinished“). Timo war auch am Start und hat gewonnen und ich hatte alle meine Ziele für das Rennen erreicht:

  • Ich hatte das Ziel erreicht
  • Ich war unter 2h geblieben
  • Ich war nicht letzter geworden

Was für ein Erfolgserlebnis! Ich erinnere mich noch lebhaft an das Gesicht meiner Frau, als ich in Zielnähe war. Es schien zu sagen: „Mist! Jetzt hat er wieder ein neues Hobby gefunden!“ Und ich hatte eines. Im selben Jahr noch gewann Normann Stadler den IronMan auf Hawaii und es waren 6 Deutsche unter den ersten 10! Ich war wie entfesselt, von der Kette gelassen und stand in Flammen! Ich fühlte mich wie Hulk, nur nicht so wütend! Im folgenden Jahr habe ich dann schon fünf Rennen absolviert: 3 Sprints (500m – 20km – 5km) und 2 olympische Distanzen (1500m – 40km – 10km). Im nächsten Jahr kamen Mitteldistanzen dazu (2000m – 80km – 20km). Wenn ich eine Mitteldistanz schaffe, dann hatte ich mir vorgenommen im Jahr darauf eine Langdistanz im IronMan-Format zu machen. Am 1.9.2007 bin ich beim Bodensee TriChallenge morgens um 7.00 auf meine erste Langdistanz im Bodensee gestartet und war 13 Stunden und 40 Minuten später im Ziel. Ich habe gelitten wie Stoibers berühmter Hund, mir tat alles weh, ich war hundemüde, aber ich habe ein emotionales Hoch von ca. 5 Tagen Dauer erlebt, was ich nie zuvor (und auch nie mehr danach) hatte. 5 Jahre nachdem ich mit dem Rauchen aufgehört hatte und die 100kg Gewichtsmarke bei 1,80 Größe erreicht hatte, hatte ich einen Triathlon im IronMan Format beendet und war gesund und ohne Schäden angekommen. Geht doch, habe ich mir gedacht!

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Es ist also möglich als ganz normaler Mensch ohne besondere Veranlagung oder Talent dafür einen Iron Man hinter sich zu bringen. Ich bin zwar, vor allem in meiner Jugend, sportlich gewesen, aber ein besonderes Talent für den Ausdauersport hatte ich nie. Sie merken ja auch schon ich rede nicht über Zeiten oder Platzierungen. Das ist im Endeffekt für den Körper egal. Ausdauer war halt eine angenehme Begleiterscheinung des Sports allgemein. Mehr nicht. Daraus nun ein Talent abzuleiten wäre vermessen gewesen. Wofür ich aber eindeutig ein Talent habe ist, dass ich mich für Neues begeistern kann, mich anderen mitteilen und mich auch ein wenig quälen kann. Felix Maggath hat einmal gesagt: „Qualität kommt ja bekanntlich auch von Qual!“ Naja so weit muss man es ja nicht unbedingt treiben (es sei denn man ist Profi), aber sich ein wenig fordern muss man schon. Sonst bleibt der ganze Sport ohne Effekt.

Mit der Zeit habe ich mir dann, nicht nur gezwungenermaßen, immer mehr Kenntnisse über meinen Sport und den menschlichen Körper allgemein angeeignet. Um beim Iron Man dabei zu bleiben muss man schon eine ganze Menge über den menschlichen Stoffwechsel, Anatomie und natürlich Trainingslehre wissen. Ich habe mir also über die Zeit einige Zertifizierungen als

  • Fitnesstrainer (B-Lizenz)
  • Leistungsdiagnostiker
  • Ernährungsberater
  • Physio-Fitness-Trainer
  • IronMan Certified Coach

erarbeitet und mir auch sonst einiges im Selbststudium angeeignet. Habe ich schon erwähnt, dass ich neugierig bin und mich leicht für neue Sachen begeistere? Ich habe etlichen Kollegen und Freunden Trainingspläne fürs Laufen, Fitness, den Braveheart oder Triathlons geschrieben und Ernährungstipps gegeben und sie damit zu einem aktiveren Lebensstil ermuntern können. Meine eigene Geschichte und wie ich sie erzähle scheint andere zu motivieren.

Mittlerweile blicke ich auf zehn Langdistanzen und etliche Mitteldistanzen zurück. Kürzere mache ich fast gar nicht mehr, weil sie mir zu hektisch sind. Ich strebe eine Qualifikation für die Weltmeisterschaft auf Hawaii an, weiß aber, dass dies vermutlich für mich nicht erreichbar sein wird. Das macht aber nichts, weil alleine das Streben danach, mich wach und aktiv hält und solange ich noch lebe und es versuchen kann mich zu qualifizieren, werde ich es versuchen. Es ist ein Traum dahin zurückzukehren, wo diese verrückte Ausprägung dieser Sportart ihren Anfang nahm (erfunden wurde Triathlon übrigens bereits in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts in Frankreich), aber es ist mein Traum. Ich habe für mich entschieden lieber zu versuchen meinen Traum zu verwirklichen, als den Rest meines Lebens zu verträumen.

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Motivation diesen Blog zu schreiben

Was ist eigentlich meine Motivation so einen Blog zu schreiben? Wer braucht so etwas? Oh nicht schon wieder ein „Selbstoptimiererblog“. Nein darum geht’s hier wirklich nicht. Viele Menschen heutzutage sind von der modernen Arbeitswelt überfordert und unglücklich. Der Stress der Arbeitswelt, die multimediale Dauerbeschallung und ständig wechselnde Anforderungen führen dazu, dass viele Menschen die Kontrolle über ihr Leben verlieren. Übrigens die Selbstoptimierer ganz besonders, weil Ihnen in Ihrer Detailfixiertheit das Wesentliche aus dem Blickfeld geraten ist. Manche Menschen finden sich damit ab und fragen sich erst im Alter: „War es das denn jetzt gewesen? Vielleicht hätte ich ….. tun sollen?“ Andere aber wehren sich mit aller Macht dagegen und versuchen die Kontrolle über Ihr Leben aufrecht zu erhalten. Wer mit wachen Augen und klarem Verstand durch die Welt geht, kann den Vereinfachungen und Denkfallen unserer Umwelt widerstehen und wird die wirklich wichtigen Dinge im Leben entdecken. Um das zu erreichen ist es notwendig sich selbst komplett zu akzeptieren und das beginnt natürlich mit dem eigenen Körper.

Wir haben eine Echtzeitumgebung um uns erschaffen, die einen leicht die Kontrolle verlieren lässt. So lange alles funktioniert, ist alles prima, aber wehe ein Teilchen kommt einmal ins Rutschen. Wenn das Smartphone nicht funktioniert werden die meisten Menschen bereits nach wenigen Minuten nervös. Die Seite im Browser braucht länger als 10s um zu laden? Ist das Internet kaputt? Ohne Facebook, wie konnten unsere Eltern das bloß aushalten? Gerade habe ich ein SMS, Verzeihung WhatsApp, verschickt, wieso antwortet der nicht? Ist doch schon 20 Sekunden her? Der Druck unter den wir uns durch solche Gewohnheiten setzen, ist immens und viele gesellschaftliche Phänomene wie Gewaltbereitschaft, Radikalisierung und Verrohung, aber auch immer häufiger auftretende psychosoziale Krankheitsbilder sprechen eine deutliche Sprache. Die digitale Kluft erzeugt Gewinner, aber auch Verlierer und auch unter den vermeintlichen Gewinnern gibt es welche, die sich komplett vereinnahmen lassen und dadurch, ohne es zu merken, zu Verlierern werden. Es scheint wie eine Sucht zu sein. Aber – wie kommt man davon wieder weg? Wie werden wir die Geister, die wir riefen, wieder los? Gar nicht! Diese Technologien, werden nicht verschwinden. Und sie werden immer invasiver und mächtiger werden. Dagegen können wir uns nicht wehren. Die Mächte, die daran arbeiten sind zu groß und zu stark, aber man kann den Umgang damit souverän gestalten und schon ändert sich alles!

Dazu gehört auch, dass der „moderne“ Lebensstil ein wenig bequem macht. Man kann fast alles mit einer App bestellen und sich bequem nach Hause liefern lassen. Auch Essen. Ah ja das Essen. Heute gibt es alles für jeden, immer, zu jeder Zeit. Ein Überfluss, der sich nicht selten in Übergewicht und anderen essensbedingten Störungen äußert. „Normal“ essen tut eigentlich keiner mehr, die einen essen alles in XXL-Portionen, kost ja nix mehr und die anderen essen komplett vegan und müssen sich lebenswichtige Nährstoffe künstlich zuführen. Es geht zwar mittlerweile alles, aber mal ehrlich: vegan zu essen ist anstrengend, aufwendig, teuer und auch ein wenig dekadent: Ein solch radikaler Verzicht ist ein Luxus, den man sich nur leisten kann, wenn man sonst absolut keine Existenzangst mehr haben muss. Ein Lebewesen, das einer natürlichen Selektion ausgesetzt ist, würde sich diesen Luxus des Verzichts nicht erlauben können. Aber die andere Seite ist auch nicht besser: Jeden Tag Fleisch, Wurst, Kuchen, Süßigkeiten und/oder industriell hergestelltes Convenience Food zu verzehren ist keinen Deut besser. Weder für die Gesundheit, noch für unsere Umwelt. Das Ganze scheint ein wenig aus den Fugen geraten zu sein: Ein gesundes Zwischenmaß scheint es nicht mehr zu geben. Ich habe zwar keine Erklärung oder gar eine Lösung dafür, ein jeder soll so glücklich werden wie er es für richtig hält, aber ein wenig mehr Maß zu halten und vor dem Einkauf nachzudenken wäre enorm schon hilfreich.

Ich habe es geschafft, durch Eigenmotivation und ein paar kleine Änderungen mein Leben wieder so in den Griff zu kriegen, dass ich im Beruf erfolgreich und meiner Umgebung ein weitaus entspannterer Zeitgenosse sein kann. Ich kann Ihnen kein Patentrezept daraus bauen wie es viele versprechen, aber nicht halten, aber ich kann Ihnen vielleicht zeigen wie man sich ein eigenes baut, denn ein allgemeingültiges gibt es sowieso nicht.

Eine weitere Motivation diesen Blog zu schreiben ist, dass meine Art meine Geschichte zu erzählen andere Menschen in der Vergangenheit oftmals zu einem aktiveren Lebensstil motiviert hat. Erst wollte ich das gar nicht und es war mir richtiggehend peinlich, wenn mir jemand erzählt hat, dass er jetzt auch mit dem Laufen begonnen hat und mit meinen Tipps die 10km schon unter einer Stunde schafft. Aber dann habe ich mich immer mehr gefreut darüber, weil ich diesem Menschen offensichtlich etwas geben konnte, was sie woanders bisher nicht gefunden hatten.

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